Sieben-Faulen-Brunnen
Brunnen von Bernhard Hoetger im Handwerkerhof der Böttcherstraße.
Der Sieben-Faulen-Brunnen von Bernhard Hoetger steht für die Legende der Sieben Faulen. Als solche bezeichneten die Bremer die sieben Söhne eines Bauern, die nicht gerade für ihre Tüchtigkeit bekannt waren.
Da sie in Bremen keine Anstellung fanden, zogen sie in die Welt hinaus. Nach einigen Jahren kehrten sie mit einem reichen Schatz an Wissen und Erfahrungen nach Bremen zurück und begannen, auf den Feldern ihres Vaters zu arbeiten.
Sie zogen u. a. auf den Feldern Entwässerungsgräben ein und bauten einen Damm zur Weser, um Hochwasser abzuhalten. Außerdem legten sie einen befestigten Weg an, an dem sie ihre Häuser bauten.
Die Bremer wollten nicht glauben, dass sich die Sieben Faulen tatsächlich gewandelt hätten und so schimpften sie weiter, die Sieben Faulen seien nur zu faul, sich die Füße schmutzig zu machen und auf den matschigen Feldern zu arbeiten.
Heute wissen wir natürlich, dass die Sieben Faulen gar nicht faul, sondern ziemlich schlau waren. Der Brunnen im Handwerkerhof des Paula-Becker-Modersohn-Hauses in der Böttcherstraße zeigt noch das Bild der nichtsnutzigen Brüder. Doch werfen Sie einmal einen Blick auf die Giebel des Sieben-Faulen-Hauses. Von diesem schauen die tüchtigen Brüder aufrecht und stolz herunter auf die Stadt.
Verkehrsverbindungen
Straßenbahn: 2,3,4,5,6,8
Bus: 24,25
Stopp: Domsheide