21.05.2012, 10:31
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Das Mal im Pflaster des Domshofs erinnert an die Hinrichtung der berüchtigten Giftmörderin Gesche Gottfried.
Halten Sie die Bremer bitte nicht für ungehobelte Menschen, wenn Sie einmal beobachten, wie sie auf den Domshof spucken. Dann befinden Sie sich wahrscheinlich einfach nur gerade in der Nähe des Spucksteins.
Dieser wurde an der Stelle in das Pflaster vom Domshof eingelassen, an der Gesche Gottfried hingerichtet wurde. Auf dem Spuckstein können die Bremer auch heute noch ihre Verachtung für die Giftmörderin kund tun.
Gesche Gottfried brachte in der Zeit von 1813 bis 1828 insgesamt 15 Menschen mittels Arsen um. Über die Motive gibt es bis heute Spekulationen. Am 21. April 1831 wurde sie auf dem Domshof hingerichtet - übrigens die letzte öffentliche Hinrichtung in Bremen.
Die Geschichte der Gesche Gottfried wurde nicht nur in Büchern verarbeitet. Auch im Bremer Geschichtenhaus im Schnoor wird sie anschaulich erzählt.
Straßenbahn: 2,3,4,5,6,8
Bus: 24,25
Stopp: Domsheide
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Schon heute ein Tipp fürs Wochenende: Am So. ist in vielen Museen der Eintritt frei. #internationalermuseumstag #bremen http://t.co/2ji0rObE
Service - Telefon (0,14 €/Min. Festnetz, max. 0,42 €/Min. Mobilfunk) oder +49 (0)421 308 0010
